Artefaktanalyse

Die Artefaktanalyse ist die systematische Untersuchung von Objekten auf bestimmte Eigenschaften im Hinblick auf physische, gesellschaftliche und kulturelle Kontexte. Artefakte sind Produkte menschlicher Aktivität. Damit kann man Artefakte als Produkt menschlicher Kommunikation begreifen. Wenn man nun Artefakte analysiert, sagt dies etwas über den Menschen, den Kontext des Produktes und die Organisation der Herstellung aus. Diese Methode […]

Auswahlverfahren

Auswahlverfahren, eine Design Methode für die Evaluation von Bedienbarkeit und Lernfreundlichkeit der Konkurrenzprodukte. Wettbewerber sollten einen ständigen Blick auf die Konkurrenz haben. Bei dieser Methode steht jedoch der Benutzer bzw. die Benutzung der Konkurenzprodukte durch den Benutzer im Vordergrund. Teams prüfen, wie nutzbar Produkte der Konkurrenz sind, indem sie Tests an dem eigenen Produkt und […]

Behavioral Mapping

Das Behavioral Mapping hilft dabei, die Bewegungen von Personen in einem abgegrenzten Raum aufzuzeichnen und zu analysieren. Dokumentierung von Bewegung in einem bestimmten Raum Das Behavioral Mapping dokumentiert die Bewegung und andere Parameter von Personen in einem vorher definierten Raum. Andere Parameter können zum Beispiel sein: Alter und Geschlecht der Person, was tut die Person, wie […]

Bildkarten

Bildkarten helfen als visuelle Referenz beispielsweise bei User-Interviews als Kommunikationskatalysator. Diese artefaktbasierte Interviewmethode benutzt sogenannte Bildkarten als Anker für das Gespräch mit dem Nutzer. Die Bildkarten dienen als konkrete Referenzpunkte des Interviews und dienen dem Interviewpartner als Erinnerungsstütze für Erlebnisse. Der Inhalt dieser Bildkarten ist dabei natürlich kontextabhängig und kann von Fall zu Fall stark […]

Businessorigami

Diese Methode hilft dabei, (Business-)Prozesse zu verstehen und zu verbessern. Außerdem wird in der Diskussion ein einheitlicher Konsens und ein Verständnis für den Prozess erzeugt. Beim Businessorigami werden Prozesse mithilfe von physischen Papiermodellen dargestellt und gemeinsam im Team erarbeitet. Bella Martin überträgt das Businessorigami nur auf Mehrkanalsysteme, durch eine größere Abstraktion der Methode kann man […]

Collage

Bei der Collagentechnik werden Probanden aufgefordert ihre Meinung bzw. Erfahrungen mit bestimmten Kontexten und Situationen in Form einer Collage auszudrücken. Bei Userinterviews oder Befragungen kann es vorkommen, dass einige Probanden nicht frei über ihre Gefühle und Meinungen reden können. Hier dient die Collage als Werkzeug und Diskussionsauflockerungsmittel. Den Probanden wird ein Collagekit zur Verfügung gestellt […]

Crowdsourcing

Diese Methode kann vielseitig eingesetzt werden und hat mit der Auslagerung von Teilaufgaben auf andere Parteien zu tun. Das Crowdsourcing beschreibt die Unterteilung einer großen Gesamtaufgabe in mehrere kleine Aufgaben, die dann wiederun an andere ausgelagert werden, um Ressourcen zu sparen bzw. nicht vorhandene Ressourcen zu kompensieren. Crowdsourcing ist eng mit dem Web 2.0 verbunden […]

Cultural Probes

Hier soll dem Probanden, einer vorher definierten Zielgruppe, Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, seine Gedanken, Gefühle und Umgebung in verschiedener Form zu dokumentieren. Sobald man seine Zielgruppe festgelegt hat, kann man diese Methode benutzen. Dabei geht es eher um einen experimentellen, explorativen Zugang zu nutzerorientierten Daten. Diese Methode sorgt dafür, seine Zielgruppe vor allem […]

Designethnografie

Durch verschiedene andere Methoden wird ein Verständnis für die Welt des Nutzers beim Designer erzeugt. Bei dieser Methode geht es um das Beobachten und das Studium von Menschen bzw. Nutzern in ihrer täglichen Umgebung. Ergebnis sollte ein beschreibender Bericht von Leben und Kultur in dem zu untersuchenden Gesellschaftssystem sein. Das Ganze kann durch verschiedene beobachtende […]

Evaluierendes Research

Die allgemeine Bezeichnung für das Testen von Prototypen, Produkten oder Schnittstellen durch potentielle Benutzer. Diese Methode ist schon sehr alt und geht zurück auf die sogenannten Nutzertests. Um jedoch Missverständnisse zu vermeiden, spricht man eher von Produkttests, da nicht die Nutzer getestet werden, sondern die Produkte. Während jedoch früher der Fokus nur auf den Leistungswerten […]