3.2 Problemlösungsarten

Problemlösungsarten Zunahme von undeterminierten Problemen In der klassischen Literatur über die Kognitionswissenschaft wird die menschliche Problemlösung als »…information processing activity, and problem solvers as information processing systems…« beschrieben. Allerdings kann man dieses Zitat nur auf die rationelle Problemlösung übertragen. Sie geht von Problemen aus, die mit den Methoden aus der ersten Methodenbewegung abarbeitbar sind. Dorst […]

3.2.1 Das determinierte Problem

Das determinierte Problem nach H. Simon Rationaler Suchprozess Das Modell des determinierten Problems wurde von Simon in den frühen 1970er eingeführt. Dieser Ansatz sieht Design als rationalen Suchprozess. Am besten kann man die zwei Modelle untersuchen, wenn man die Untersuchungdes »…problem space…« in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Problemraum Dieser »Problemraum« ist von metaphorischer Natur […]

3.2.2 Reflective practice nach Schön

Schön, der als der Urheber des »…Reflective practice…« gesehen werden kann, schreibt über das rationale Problemlösungsmodell: »…Although Simon proposes to fill the gap between natural sciences and design practice with a science of design, his science can only be applied to well-formed problems already extracted from situations of practice…« Konstruktivistische Wahrnehmung des Problems Das zweite […]

3.2.3 4 Problemarten nach Mayer

Modell der 4 Problemarten nach Mayer Bevor wir versuchen, die Bedeutung dieser zwei Modelle für die Problemstruktur und damit für den Designprozess zu extrahieren, werden wir uns noch kurz einer anderen Herangehensweise widmen: Mayer verfolgt den Ansatz von vier Problemtypen, die sich über die Struktur von Problem und Lösungen differenzieren: Problemarten nach Mayer 1. Das […]

3.2.4 Kompetenzstufen nach Dreyfus

Kompetenzstufen   Kategorisierung durch Problemabhängigkeit Hubert Dreyfus macht das Problem an sich abhängig von der Interpretation, Wahrnehmung und Strukturierung, die vom jeweiligen Designer vorgenommen wird und natürlich steht mit diesen Aktivitäten direkt seine Kompetenz und Erfahrung im Zusammenhang. Die Problemwahrnehmung ist also abhängig von der Interpretation des Designers. Er teilt sie in fünf Kompetenzstufen ein: […]