4. Methoden im Design

Wie wir bereits erfahren haben, sind die Methoden der »design methods«-Bewegung aus den 60er Jahren kaum bis in das praktische Design vorgedrungen, »…sie überlebten im Ingenieurwesen und im Projektmanagement, weit entfernt vom kreativen Prozess. In den frühen 70ern herrschte deshalb große Desillusionierung unter den führenden Methodikern. […] Hier kann man ein typisches Verzögerungsphänomen feststellen. Die […]

A/B - Test

Dieser Test dient zum Vergleich von zwei Designs hinsichtlich des Erreichens eines vorher gesetzten Zieles. Beim A/B-Test liegt eine Hypothese vor, die durch zwei unterschiedliche Designs geprüft werden können. Dabei werden einzelnen Probanden jeweils eine Version des Designs vorgelegt und aufgrund ihrer Reaktion wird dann statistisch evaluiert, welche der beiden Versionen besser ist, bzw. sich […]

AEIOU - Methode

Die AEIOU Methode wird zur Strukturierung von Informationen in ein vorgebenes Raster benutzt, um einen besseren Überblick über Zusammenhänge und die Informationen zu erzielen. Aufbauend auf eine Informationssammlung kann die AEIOU Methode benutzt werden, um die gesammelten Daten zu strukturieren und Zusammenhänge zu erkennen. Grundlage dafür kann zum Beispiel ein ethnografischer Research sein. AEIOU bezieht sich […]

Affinitätsdiagramm

Das Affinitätsdiagramm kann Ideen, Probleme oder Lösungen in zueinander in Verbindung stehenden Gruppen organisieren. Es dient zur Strukturierung und Filterung des Research. Das Affinitätsdiagramm wurde in den 1960er Jahren von Jiro Kawakita neben der ähnlichen KJ-Methode entwickelt. Abstrakt gesehen ist es auf viele Sachverhalte übertragbar. So kann es in verschiedenen Designphasen zur Anwendung kommen. Das Grundprinzip […]

Artefaktanalyse

Die Artefaktanalyse ist die systematische Untersuchung von Objekten auf bestimmte Eigenschaften im Hinblick auf physische, gesellschaftliche und kulturelle Kontexte. Artefakte sind Produkte menschlicher Aktivität. Damit kann man Artefakte als Produkt menschlicher Kommunikation begreifen. Wenn man nun Artefakte analysiert, sagt dies etwas über den Menschen, den Kontext des Produktes und die Organisation der Herstellung aus. Diese Methode […]

Auswahlverfahren

Auswahlverfahren, eine Design Methode für die Evaluation von Bedienbarkeit und Lernfreundlichkeit der Konkurrenzprodukte. Wettbewerber sollten einen ständigen Blick auf die Konkurrenz haben. Bei dieser Methode steht jedoch der Benutzer bzw. die Benutzung der Konkurenzprodukte durch den Benutzer im Vordergrund. Teams prüfen, wie nutzbar Produkte der Konkurrenz sind, indem sie Tests an dem eigenen Produkt und […]

Axis Mapping

Diese Methode bedient sich einem Achsendiagramm, an dem bestimmte Parameter eingetragen werden, um dann Elemente in dieses Diagramm einzuordnen, um deren Relationen und Eigenschaften zu visualisieren. Beim »Axis Mapping« wird ein Achsendiagramm mit x- und y-Achse angelegt, jede Achse erhält einen Parameter. Nun können Begriffe in dieser Karte eingeordnet werden – je nach den Kriterien der Parameter […]

Be your own Customer

Mit diesem Verfahren kann dem Hersteller eine Fehleinschätzung bzw. eine falsche Annahme gegenüber seiner Kunden bewusst gemacht werden. Mit »Be your own Customer« kann man dem Auftraggeber subtil vermitteln, dass er eventuell eine falsche Vorstellung der Wahrnehmung seines Produktes durch den Kunden hat. Dabei wird der Hersteller bzw. ein Vertreter des Herstellers gebeten, dass eigene […]

Behavioral Mapping

Das Behavioral Mapping hilft dabei, die Bewegungen von Personen in einem abgegrenzten Raum aufzuzeichnen und zu analysieren. Dokumentierung von Bewegung in einem bestimmten Raum Das Behavioral Mapping dokumentiert die Bewegung und andere Parameter von Personen in einem vorher definierten Raum. Andere Parameter können zum Beispiel sein: Alter und Geschlecht der Person, was tut die Person, wie […]

Bildkarten

Bildkarten helfen als visuelle Referenz beispielsweise bei User-Interviews als Kommunikationskatalysator. Diese artefaktbasierte Interviewmethode benutzt sogenannte Bildkarten als Anker für das Gespräch mit dem Nutzer. Die Bildkarten dienen als konkrete Referenzpunkte des Interviews und dienen dem Interviewpartner als Erinnerungsstütze für Erlebnisse. Der Inhalt dieser Bildkarten ist dabei natürlich kontextabhängig und kann von Fall zu Fall stark […]