Auswahlverfahren

Auswahlverfahren, eine Design Methode für die Evaluation von Bedienbarkeit und Lernfreundlichkeit der Konkurrenzprodukte.

Wettbewerber sollten einen ständigen Blick auf die Konkurrenz haben. Bei dieser Methode steht jedoch der Benutzer bzw. die Benutzung der Konkurenzprodukte durch den Benutzer im Vordergrund. Teams prüfen, wie nutzbar Produkte der Konkurrenz sind, indem sie Tests an dem eigenen Produkt und an drei bis vier weiteren Produkten durchführen. Die Probanden sollten dabei auf keinen Fall wissen, welches Produkt das der eigenen Firma ist, um einen objektiven Test zu garantieren. Empfehlenswert wäre deshalb, die Tests von einer dritten Partei durchführen zu lassen.

Der Test der Konkurrenzprodukte kann mit exakt den gleichen Szenarien und Skripts erfolgen, die auch zur Testung des eigenen Produkts in der Vergangenheit verwendet wurden. Ähnlichkeiten sollten festgestellt werden, wichtig bei dieser Methode sind jedoch die Unterschiede zu den Konkurrenzprodukten. Wie werden diese vom User angenommen? Die Merkmale der Konkurenzprodukte sollten isoliert und getestet werden. Die Unterschiede und Konsequenzen aus diesen Unterschieden zum eigenen Produkt sollten ermittelt und analysiert werden. So entsteht eine gewisse Klarheit über Lücken und Spezialisierungsmöglichkeiten, die bei der Entwicklung des eigenen Produktes helfen können.Diese Methode kann über einen längeren Zeitraum regelmäßig angewendet werden.

Einsatzmöglichkeiten

Leicht durchzuführen ist diese Methode im digitalen Raum, jedoch kann sie auch auf die materielle Artefaktwelt übertragen werden. Dabei geht es nicht unbedingt um das Imitieren der Konkurrenz, sondern um die Eruierung möglicher Lücken auf dem Markt, bzw. schon als Konvention etablierter Verhaltens- und Bedienweisen der Nutzer.

Fehlerquellen

Wichtig ist, dass der Nutzer nicht das Unternehmen kennt, das diese Methode durchführt und, dass eine ausreichende Anzahl an Probanden befragt wird.

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