Fast Finish

Eine künstliche Deadline soll einen Druck erzeugen, der ein schnelles, vorläufiges Ergebnis provoziert.

Das »Fast Finish« hilft, den persönlichen Workflow anzukurbeln, indem es eine imaginäre Deadline simuliert. Dabei wird im Prozess (meistens in der Synthesephase) eine Zeitspanne festgelegt, an dem das Projekt in einen pseudofinalen Projektstatus gebracht werden muss. Der Designer muss nun versuchen, diese Deadline einzuhalten. Dabei wird unnötiges Herumfeilen an Details unterbunden und die Konzentration wird auf wesentliche Dinge fokussiert. Durch das Vortäuschen von Stress, wird der Designer in einen Arbeitszustand größter Anspannung versetzt, der unter Umständen auch neue Ideen für die Umsetzung erzeugen kann.

Einsatzmöglichkeiten

Diese Methode kann eingesetzt werden, um sich aus festgefahrene Projektsituationen zu befreien. Weiterhin kann die typisch unkonkrete Arbeitsweise am Anfang eines Projektes unterbunden werden. Allerdings eignen sich komplexe Projekte eher wenig für diese Methode, da ein Finish innerhalb eines Abends kaum möglich ist. Dennoch können kleine Teilaufgaben formuliert werden, für die dann eine imaginäre, zeitnahe Deadline gesetzt wird.

Fehlerquellen

Trotz der imaginären Deadline, sollte man jedoch immer die Gesamtumsetzung bzw. das Gesamtprojekt im Auge behalten. Wenn man im Rahmen der »Fast-Finish«-Methode immer nur für den Papierkorb produziert, kann das am Ende auch wertvolle Zeit kosten, die zum Projektende hin fehlt.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über ihren Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.